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Zusammenfassung EAM Think Tank, April 2014

Am 10. April fand im Steigenberger Airport Hotel der 12. EAM Think Tank statt. Exklusiver Gastgeber war diesmal syracom mit dem Leiter der Business Unit EAM Rolf Knoll. Die Veranstaltung stand unter dem Motto "Quo Vadis EAM?". Rund 15 Teilnehmer diskutierten Status und Entwicklungstrends im Bereich EAM. Rolf Knoll eröffnete die Veranstaltung mit einem Vortrag aus Sicht eines Beratungsunternehmens. Insbesondere galt die Diskussion der Definition der Reife von Frameworks. Die etablierte EAM-Plattform für Kunden fand wieder großen Anklang. Der Bedarf der Vertreter der SEB Group, Lufthansa Systems, Lufthansa Airplus, Deutsche Leasing AG, KfW Bankengruppe, Münchener Hypothekenbank und des Bayerischen Gemeindeunfallversicherungsverbands sich auszutauschen war so groß, dass die folgenden Präsentationen teils in den Nachmittag verschoben werden mussten.

Trends aus Beratersicht gemäß Rolf Knoll: TOGAF setzt sich auf Kosten der unternehmensspezifischen Frameworks zunehmend durch. In der Praxis zeigt sich diese Entwicklung an Angebots- und vor allem an Trainingsanfragen für TOGAF. Als Notationsstandard wird immer öfter Archimate gewählt. Beide Standards müssen miteinander synchronisiert werden, um zukunftsfähig zu bleiben.

Prof. Dr. Alfred Zimmermann stellte "Entwicklungstrends von EAM in Forschung und Lehre" vor. Für ihn sind nicht die Frameworks, sondern der Faktor Mensch dabei entscheidend. Neue Möglichkeiten und Herausforderungen ergeben sich aus der Vernetzung, Cloud Computing und der Serviceorientierung.

Herr Beyer von LeanIX stellte in seinem Vortrag über "Charakteristika von modernen EAM Plattformen 2014" die Vorteile eines SaaS-EAM-Tools mit den Vorzügen von Social Media gleich. Obwohl eine Livedemo nicht vorgesehen war, wurde Herr Beyer von den Teilnehmern gebeten das Tool am Rechner und Beamer vorzuführen.

Am Nachmittag stellten die Gäste im Rahmen des Roundtable den Stand im eigenen Unternehmen und die zukünftige Ausrichtung von EAM vor. Dabei kristallisierten sich bereits Themenschwerpunkte für das kommende Treffen im Herbst heraus. Dies waren unter anderem:

  • Spannungsfeld der IT- und Facharchitektur
  • Problematik des Prozessdesigns vor dem Hintergrund laufender Umstrukturierung
  • Komplexitätsmessung vs. Abstraktionsniveau
  • BPM in EAM
  • Facharchitektur im Unternehmen verankern/umsetzen

Insbesondere die Umsetzungsorientierung von Facharchitekturen weckte das rege Interesse der Teilnehmer. Die Diskussion um EAM verlassen zunehmend die Theorie und wenden sich den Herausforderungen und  Möglichkeiten bei der Umsetzung von Enterprise Architecture zu. Das Thema EAM bleibt also spannend.

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